Partnersuche Kosten 2026: Online-Dating & Widerruf

Was kostet die Partnersuche in Deutschland wirklich? Von Premium-Mitgliedschaften über erste Dates bis zu versteckten Vertragskosten: Dieser Ratgeber zeigt typische Ausgaben, erklärt Widerrufs- und Kündigungsrechte und gibt praktische Tipps, wie Singles unnötige Kosten vermeiden.

Was kostet die Liebe? Nichts. Die Suche nach dem richtigen Menschen kann trotzdem Geld kosten.

Wer online einen Partner sucht, kann sich bei vielen Plattformen zunächst kostenlos anmelden. Für die vollständige Kommunikation ist bei klassischen Partnerbörsen jedoch häufig eine Premium-Mitgliedschaft erforderlich. Hinzu kommen Ausgaben für persönliche Treffen, Restaurantbesuche oder gemeinsame Unternehmungen.

Doch was kostet Online-Dating wirklich? Ist eine längere Mitgliedschaft günstiger? Und welche Rechte haben Sie, wenn Sie einen Vertrag widerrufen oder kündigen möchten?

Ich teste Datingplattformen seit vielen Jahren persönlich und schließe dafür auch kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften ab. Dabei achte ich nicht nur auf die Kontaktmöglichkeiten, sondern auch auf Preise, Vertragslaufzeiten und mögliche Kostenfallen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Datingplattformen bieten eine kostenlose Registrierung und eingeschränkte Basisfunktionen an.

  • Premium-Mitgliedschaften unterscheiden sich erheblich bei Preisen, Laufzeiten und Leistungen.

  • In meiner deutschen Preisstichprobe lagen die Sechsmonatstarife zwischen 149,94 € und 479,94 €.

  • Entscheidend ist der Gesamtpreis, nicht allein die beworbene Monatsrate.

  • Auch persönliche Treffen und Freizeitaktivitäten verursachen Kosten.

  • Für online abgeschlossene Dating-Verträge gilt grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

  • Bei bereits genutzten Leistungen kann unter bestimmten Voraussetzungen Wertersatz anfallen.

  • Seit Juni 2026 erleichtert ein neuer Widerrufsbutton den Widerruf entsprechender Online-Verträge.

  • Automatische Vertragsverlängerungen und Kündigungsfristen sind gesetzlich geregelt.

  • Wer sparen möchte, sollte zunächst zwei oder drei passende Anbieter kostenlos ausprobieren.

Was kostet Online-Dating in Deutschland?

Die Anmeldung bei einer Partnerbörse ist in der Regel kostenlos. Basis-Mitglieder können meist ein Profil erstellen, Fotos hochladen, einen Persönlichkeitstest durchführen und erste Kontaktvorschläge ansehen. Für einen uneingeschränkten Nachrichtenaustausch reichen diese Funktionen jedoch häufig nicht aus.

Wer persönliche Nachrichten vollständig lesen und beantworten, alle Fotos ansehen oder sämtliche Kontaktfunktionen nutzen möchte, benötigt normalerweise eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

In meiner Stichprobe lagen die ausgewiesenen Monatspreise zwischen 24,99 € und 79,99 €. Diese Spanne umfasst die untersuchten Sechsmonatstarife. Bei anderen Vertragslaufzeiten können die monatlichen Preise deutlich höher oder niedriger ausfallen.

Betrachtet man die sechsmonatigen Premium-Mitgliedschaften, lagen die Gesamtpreise zwischen 149,94 € und 479,94 €.

Diese beiden Preisbereiche zeigen unterschiedliche Aspekte der Kosten:

  • 24,99 € bis 79,99 € bezeichnet die ausgewiesenen Monatspreise der untersuchten Sechsmonatstarife.

  • 149,94 € bis 479,94 € bezeichnet die Gesamtpreise dieser Mitgliedschaften über sechs Monate.

Die Werte bilden meine Stichprobe von sechs Anbietern zum Stand November 2026 ab. Sie sind keine allgemeine Preisstatistik für den gesamten deutschen Datingmarkt. Preise, Rabatte und angebotene Laufzeiten können sich jederzeit ändern. Entscheidend ist deshalb immer der Gesamtpreis in der Bestellstrecke.

Warum sind Dating-Preise so schwer vergleichbar?

Ein günstiger Monatspreis bedeutet nicht automatisch, dass eine Mitgliedschaft insgesamt preiswert ist.

Ein zwölfmonatiges Abonnement kann beispielsweise monatlich deutlich günstiger sein als eine Mitgliedschaft über drei Monate. Dafür verpflichten Sie sich aber auch zu einer längeren Laufzeit und einem höheren Gesamtbetrag.

Außerdem unterscheiden sich die enthaltenen Leistungen. Manche Anbieter ermöglichen unbegrenzte Nachrichten und Video-Dates, während andere bestimmte Kontaktmöglichkeiten einschränken.

Petra Frömsdorf
Dating-Expertin · Autorin · Gründerin
Vergleichen Sie immer den Gesamtpreis, die Vertragslaufzeit, den Leistungsumfang und die Bedingungen für eine automatische Verlängerung.

Was kosten einzelne Partnerbörsen?

In meinen ausführlichen Praxistests finden Sie die Preise, Vertragslaufzeiten und Leistungen der einzelnen Anbieter.

Bei den klassischen Partnervermittlungen habe ich unter anderem die Parship Kosten und eDarling Kosten untersucht.

Wer speziell in der zweiten Lebenshälfte einen Partner sucht, findet in meinen Tests auch die Zusammen Kosten, 50plus Singlebörse Kosten und 60plusTreff Kosten.

Für unverbindliche Kontakte habe ich außerdem die C-Date Kosten geprüft.

Bei jedem Anbieter lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Laufzeiten. Ein längeres Abonnement muss nicht die beste Wahl sein, selbst wenn der monatliche Preis niedriger ausfällt.

Welche zusätzlichen Kosten entstehen bei der Partnersuche?

Mit einer Dating-Mitgliedschaft allein ist es häufig nicht getan. Sobald Sie interessante Menschen kennenlernen, entstehen weitere Ausgaben.

Dazu gehören beispielsweise Kaffee- und Restaurantbesuche, Fahrtkosten, Eintrittskarten oder gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Für ein erstes Treffen im Café können Sie etwa 15 bis 25 € für zwei Personen einplanen. Das ist ein einfaches Rechenbeispiel und kein statistischer Durchschnittswert.

Ein erstes Date muss aber keineswegs teuer sein. Ein Spaziergang, ein gemeinsamer Kaffee oder ein Besuch auf dem Wochenmarkt bieten oft eine ebenso gute Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Entscheidend ist schließlich nicht, wie viel Sie für ein Treffen ausgeben, sondern ob Sie sich miteinander wohlfühlen.

Online oder offline: Welche Partnersuche ist günstiger?

Auch die klassische Partnersuche außerhalb des Internets verursacht Kosten. Wer regelmäßig Single-Veranstaltungen, Tanzabende, Konzerte oder andere Freizeitangebote besucht, bezahlt unter Umständen Eintritt, Getränke und Fahrtkosten.

Über mehrere Monate können diese Ausgaben durchaus mit den Kosten einer Premium-Mitgliedschaft vergleichbar sein.

Online-Partnerbörsen haben den Vorteil, dass Sie interessante Singles häufig bereits nach Alter, Wohnort, Interessen und Beziehungswünschen auswählen können. Bei klassischen Partnervermittlungen kommen Persönlichkeitstests und Matching-Verfahren hinzu.

Diese Vorauswahl garantiert zwar keine erfolgreiche Partnersuche, kann aber helfen, gezielter nach passenden Menschen zu suchen.

Bei persönlichen Veranstaltungen wiederum erkennen Sie sofort, ob Sympathie vorhanden ist und die Chemie stimmt.

Ein reiner Preisvergleich greift deshalb zu kurz. Entscheidend ist auch, wie viel Zeit und Geld Sie investieren müssen, um interessante Menschen kennenzulernen.

Was kostet die Partnersuche über sechs Monate?

Um die möglichen Ausgaben besser einschätzen zu können, habe ich drei einfache Rechenbeispiele zusammengestellt.

Variante 1: Kostenlose Partnersuche und einfache Dates

Sie nutzen ausschließlich kostenlose Dating-Funktionen und vereinbaren innerhalb von sechs Monaten sechs persönliche Treffen.

Bei angenommenen Kosten von 20 € pro Treffen entstehen Gesamtkosten von rund 120 €.

Variante 2: Premium-Mitgliedschaft und einfache Dates

Sie entscheiden sich für eine sechsmonatige Premium-Mitgliedschaft und vereinbaren ebenfalls sechs Treffen.

Bei eDarling zahlen Sie beispielsweise 149,94 € für sechs Monate. Hinzu kommen 120 € für persönliche Treffen.

Gesamtkosten: 269,94 €.

Variante 3: Premium-Mitgliedschaft und gemeinsame Unternehmungen

Sie entscheiden sich beispielsweise für Parship Premium Classic und planen neben sechs einfachen Treffen drei weitere gemeinsame Unternehmungen.

Für die sechsmonatige Mitgliedschaft zahlen Sie 467,40 €. Für die Treffen und Unternehmungen kalkulieren Sie zusätzlich 210 bis 300 €.

Gesamtkosten: 677,40 bis 767,40 €.

Diese Beispiele dienen lediglich der finanziellen Orientierung. Individuelle Fahrtkosten und Übernachtungen sind nicht berücksichtigt. Auch lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Erfolgschancen ziehen.

Was kostet die Partnersuche ab 50?

Gerade bei der Partnersuche ab 50 kommt es meiner Erfahrung nach nicht allein auf den Preis an.

Wichtiger ist, ob die Plattform zur eigenen Lebensphase passt, ausreichend interessante Mitglieder vorhanden sind und sich darunter auch Singles aus der näheren Umgebung befinden.

Eine günstige Mitgliedschaft bringt wenig, wenn Sie kaum passende Kontaktvorschläge erhalten. Umgekehrt kann sich ein höherer Preis lohnen, wenn die Plattform Ihren Vorstellungen entspricht und Sie dort interessante Menschen kennenlernen.

Ich empfehle deshalb, sich zunächst bei zwei oder drei geeigneten Partnerbörsen kostenlos anzumelden. Vergleichen Sie die Mitglieder, die vorgeschlagenen Kontakte und die Bedienung.

Eine Auswahl geeigneter Anbieter finden Sie in meinem Vergleich der besten Partnerbörsen ab 50.

Erst wenn Sie sich auf einer Plattform wohlfühlen, sollten Sie über eine Premium-Mitgliedschaft nachdenken.

Versteckte Kosten und automatische Vertragsverlängerungen

Bei Dating-Abonnements lohnt sich ein genauer Blick auf das Kleingedruckte.

Achten Sie insbesondere auf die erste Vertragslaufzeit, den Gesamtpreis, mögliche Sonderangebote, die automatische Verlängerung und die Kündigungsfrist.

Für viele Verbraucherverträge, die seit dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, gelten strengere gesetzliche Regeln.

Bei den erfassten Verträgen dürfen automatische Verlängerungen grundsätzlich nur auf unbestimmte Zeit erfolgen. Anschließend muss eine Kündigung mit einer Frist von höchstens einem Monat möglich sein.

Wichtig: Das Löschen Ihres Dating-Profils beendet nicht automatisch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft.

Bewahren Sie deshalb die Bestellbestätigung auf und notieren Sie sich Ihre Kündigungsfrist möglichst unmittelbar nach dem Vertragsabschluss.

Dating-Abo widerrufen: Das 14-tägige Widerrufsrecht

Wenn Sie eine kostenpflichtige Dating-Mitgliedschaft online abschließen, steht Ihnen als Verbraucher grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.

Bei solchen Dienstleistungsverträgen beginnt die Widerrufsfrist normalerweise mit dem Vertragsabschluss, sofern Sie ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden.

Innerhalb dieser Frist können Sie den Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Dafür genügt eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Anbieter. Bewahren Sie möglichst einen Nachweis über den rechtzeitigen Widerruf auf.

Neu seit Juni 2026: Der Widerrufsbutton

Seit dem 19. Juni 2026 müssen Unternehmen für entsprechende online abgeschlossene Verträge mit gesetzlichem Widerrufsrecht eine elektronische Widerrufsfunktion bereitstellen.

Mit diesem sogenannten Widerrufsbutton können Verbraucher ihren Widerruf direkt über die Website oder App erklären.

Die Funktion muss leicht zugänglich und eindeutig gekennzeichnet sein. Nach dem Absenden erhalten Verbraucher eine elektronische Eingangsbestätigung.

Der Widerrufsbutton ist allerdings nicht mit dem Kündigungsbutton zu verwechseln. Er erleichtert die Ausübung eines bestehenden Widerrufsrechts, verlängert aber nicht automatisch die gesetzliche Widerrufsfrist.

Wertersatz beim Widerruf: Wann muss ich trotzdem bezahlen?

Ein rechtzeitiger Widerruf bedeutet nicht immer, dass die bereits genutzte Premium-Mitgliedschaft vollständig kostenlos bleibt.

Unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen darf ein Anbieter Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen verlangen.

Bei fortlaufend erbrachten Dienstleistungen wird dieser grundsätzlich anhand des bereits erbrachten Anteils der vereinbarten Gesamtleistung berechnet.

Ein einfaches Rechenbeispiel

Angenommen, Sie schließen eine zwölfmonatige Premium-Mitgliedschaft für insgesamt 480 € ab.

Nach sieben Tagen entscheiden Sie sich, den Vertrag zu widerrufen.

Bei einer rein zeitanteiligen Berechnung über 365 Tage ergibt sich folgender Betrag:

480 € ÷ 365 Tage × 7 Tage = rund 9,21 €.

Der Betrag ist lediglich ein Rechenbeispiel. Die tatsächliche Berechnung hängt vom Vertrag und den gesetzlichen Voraussetzungen ab. Gesondert vereinbarte Leistungen können dabei eine Rolle spielen.

Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass bei entsprechenden fortlaufenden Dienstleistungen grundsätzlich die zeitanteilige Berechnung maßgeblich ist.

Petra Frömsdorf
Dating-Expertin · Autorin · Gründerin
Akzeptieren Sie ungewöhnlich hohe Wertersatzforderungen nicht ungeprüft. Lassen Sie die Berechnung gegebenenfalls durch eine Verbraucherzentrale kontrollieren.

Dating-Abo kündigen: Kündigungsbutton und Kündigungsfristen

Widerruf und Kündigung sind zwei unterschiedliche Dinge.

Mit einem Widerruf können Sie sich unter den gesetzlichen Voraussetzungen von einem kürzlich abgeschlossenen Vertrag lösen.

Eine Kündigung beendet dagegen eine bestehende Mitgliedschaft nach den geltenden Vertragsbedingungen und gesetzlichen Vorschriften.

Seit Juli 2022 müssen viele Unternehmen, bei denen kostenpflichtige Dauerschuldverhältnisse online abgeschlossen werden können, eine leicht zugängliche Kündigungsmöglichkeit auf ihrer Website bereitstellen.

Der sogenannte Kündigungsbutton ist häufig mit „Verträge hier kündigen“ gekennzeichnet.

Fehlt eine gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsmöglichkeit oder entspricht sie nicht den gesetzlichen Anforderungen, können besondere Kündigungsrechte bestehen.

Vorsicht bei einer bloßen Kündigungsvormerkung: Sie ersetzt nicht automatisch eine wirksame Kündigung.

Petra Frömsdorf
Dating-Expertin · Autorin · Gründerin
Kündigen Sie eindeutig, am besten über den vorgesehenen Kündigungsbutton, und bewahren Sie die Bestätigung auf.

Unterschied zwischen Partnervermittlung und Singlebörse

Nicht jede Datingplattform fällt rechtlich unter dieselben besonderen Vorschriften.

Bei einer klassischen persönlichen Partnervermittlung stehen individuelle Vermittlungsleistungen im Vordergrund.

Eine Online-Singlebörse stellt dagegen häufig eine Plattform bereit, auf der Mitglieder selbst nach Kontakten suchen oder automatisierte Kontaktvorschläge erhalten.

Die rechtliche Einordnung hängt von den tatsächlich vereinbarten Leistungen ab.

Deshalb lassen sich besondere Kündigungsrechte für klassische Partnervermittlungsverträge nicht automatisch auf jede Online-Dating-Plattform übertragen.

Was tun bei Problemen mit Widerruf oder Kündigung?

Falls ein Anbieter trotz eines wirksamen Widerrufs oder einer wirksamen Kündigung weiterhin Beiträge verlangt, sollten Sie zunächst Ihre Unterlagen zusammentragen.

Dazu gehören die Bestellbestätigung, Vertragsbedingungen, AGB sowie der Nachweis über Ihre Kündigung oder Ihren Widerruf.

Widersprechen Sie unberechtigten Forderungen möglichst schriftlich und nachweisbar.

Bei Streitigkeiten über Vertragsverlängerungen, Kündigungen oder Wertersatz können die Verbraucherzentralen weiterhelfen.

Romance Scam: Wenn Online-Dating richtig teuer wird

Nicht nur Mitgliedsbeiträge können bei der Partnersuche zu finanziellen Problemen führen.

Beim sogenannten Romance Scam täuschen Betrüger eine Liebesbeziehung vor, um Geld zu erlangen.

Häufig bauen sie über mehrere Wochen eine emotionale Bindung auf. Anschließend berichten sie von angeblichen Notfällen, Erkrankungen oder finanziellen Schwierigkeiten und bitten um Unterstützung.

Besonders vorsichtig sollten Sie werden, wenn eine neue Bekanntschaft ungewöhnlich schnell von Liebe spricht, persönliche Treffen wiederholt vermeidet oder Geld fordert.

Petra Frömsdorf
Dating-Expertin · Autorin · Gründerin
Überweisen Sie einer Online-Bekanntschaft kein Geld, nur weil Sie bereits intensive Gespräche geführt haben oder starke Gefühle entstanden sind.

So sparen Sie bei der Partnersuche Geld

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie unnötige Ausgaben vermeiden:

  1. Melden Sie sich zunächst bei zwei oder drei geeigneten Plattformen kostenlos an.

  2. Vergleichen Sie Gesamtpreise statt beworbener Monatsraten.

  3. Wählen Sie eine Vertragslaufzeit, die zu Ihren Vorstellungen passt.

  4. Vermeiden Sie unnötige parallele Premium-Mitgliedschaften.

  5. Notieren Sie sich Widerrufs- und Kündigungsfristen.

  6. Prüfen Sie Sonderangebote und Verlängerungsbedingungen sorgfältig.

  7. Gestalten Sie erste Treffen unkompliziert und kostengünstig.

Sparen bedeutet allerdings nicht, grundsätzlich den billigsten Anbieter zu wählen. Eine gute Partnerbörse sollte vor allem zu Ihren Wünschen passen und realistische Kontaktmöglichkeiten bieten.

Mein Fazit: Was kostet die Partnersuche wirklich?

Partnersuche kann kostenlos beginnen. Wer eine klassische Online-Partnervermittlung vollständig nutzen möchte, muss jedoch häufig mit zusätzlichen Ausgaben rechnen.

Dazu kommen Kosten für persönliche Treffen, Veranstaltungen und Fahrtwege.

Online-Partnerbörsen können die Suche durch Filter, Persönlichkeitstests und Matching-Verfahren gezielter gestalten. Eine Garantie für eine glückliche Partnerschaft gibt es allerdings nicht.

Besonders wichtig finde ich, dass Sie nicht nur auf den Preis achten, sondern auch Ihre Verbraucherrechte kennen. Ein vermeintlich günstiges Angebot kann teuer werden, wenn Sie Vertragslaufzeiten, automatische Verlängerungen oder Kündigungsbedingungen übersehen.

Petra Frömsdorf
Dating-Expertin · Autorin · Gründerin
Melden Sie sich zunächst bei zwei oder drei passenden Anbietern kostenlos an und vergleichen Sie die Kontaktvorschläge. Entscheiden Sie sich erst dann für eine Premium-Mitgliedschaft, wenn Sie interessante Menschen unter den Kontaktvorschlägen finden und die Vertragsbedingungen kennen. So investieren Sie Ihr Geld dort, wo die Partnersuche am besten zu Ihren persönlichen Vorstellungen passt.

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Petra Frömsdorf
Petra Frömsdorf
Petra Frömsdorf ist Dating-Expertin, Autorin und Gründerin von top6partnersuche.de. Mit "Herz sucht Anschluss - Online-Dating ab 50" (mvg-Verlag) begleitet sie Singles ab 50 auf dem Weg zur erfolgreichen Partnersuche im Internet. Seit Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema "Online-Dating".